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Informationen zu dieser Episode


VorrausblendeBearbeiten

Wolken und blauer Himmel. Die Kamera fährt zurück und zeigt das Cockpit eines Flugzeuges.

Pilot: Da wird's ein bisschen unruhig. [zum Copiloten, der eine Hasenpfote streichelt] Leg das beiseite, das macht mir Angst.

Copilot: Das Ding ist notwendig. Vergiss nicht, was wir da hinten haben. Das macht mir Angst.

Der Pilot dreht sich nach hinten um. Dort sitzt eine Frau. Sie hat ein Oceanic-Namensschild am Revers.

Pilot: Miss Decker?

Ms. Decker: Ja?

Pilot: Wir landen gleich. Wollen Sie es ihnen sagen?

Ms. Decker: Ja. Natürlich.

Ms. Decker legt das Headseat ab und schnallt sich los. Sie geht in den hinteren Bereich des Flugzeugs. Es scheint eine Frachtmaschine zu sein.

Ms. Decker: Wir werden gleich zur Landung ansetzen.

Wir sehen Jack und Hurley, die vor sich hindösen.

Ms. Decker: Wir landen in einer militärischen Einrichtung westlich von Honolulu. Dort sind wir vollkommen ungestört.

Auch Kate, Sun und Sayid sitzen in dem Flugzeug und hören Ms. Decker nun zu.

Ms. Decker: Ihre Familien sind bereits dort. Da sind eine Menge Presseleute, die mit Ihnen sprechen wollen, aber nach Meinung von Oceanic Airlines sind Sie nicht verpflichtet irgendwelche Fragen zu beantworten.

Kate hat Aaron auf dem Schoß.

Jack: Wir reden mit ihnen.

Ms. Decker: Sind damit alle einverstanden?

Jack: Sind wir. Alle sind einverstanden. Wir.. wollen es nur hinter uns bringen.

Ms. Decker: Ich verstehe. Ähm, in der Presse werden Sie die "Oceanic Sechs" genannt. Wir hätten uns vielleicht einen anderen Markennamen gewünscht, aber immerhin merkt man es sich. Wir sehen uns dann unten wieder.

Ms. Decker geht wieder vor in das Cockpit. Das Flugzeug begibt sich in den Sinkflug.

Jack: Wir alle kennen die Geschichte. Wenn ihr irgend eine Frage nicht beantworten wollt oder nicht beantworten könnt, dann sagt am Besten gar nichts. [alle sehen ihn schweigend an] Das ist nicht schlimm. Sie.. denken, dass wir unter Schock stehen.

Sun: Wir stehen auch unter Schock.

Jack: Na dann.. wird es euch ja nicht schwer fallen.

Die Maschine der Küstenwache landet sicher auf dem Flughafen und rollt über die Landebahn. Die Oceanic Sechs sehen sich nachdenklich und erschöpft an und lösen ihre Sicherheitsgurte. Die Ladeluke öffnet sich mit einem Krächzen. Draußen sind Flughafenpersonal und die Familien der Überlebenden zu sehen. Hurley kommt als erster heraus, winkt seiner Mutter zu und fällt ihr in die Arme. Auch Sun wird von ihrer Mutter umarmt. Jacks Mutter ist ebenfalls anwesend und nimmt ihren Sohn unter Tränen in die Arme. Auf Kate wartet niemand. Sie steht etwas verloren mit Aaron im Arm da und schaut sich um. Auch für Sayid ist niemand gekommen. Hurley nimmt sich seiner an und stellt ihn seinen Eltern vor.

InselabschnittBearbeiten

Zurück am Strand, kurz nachdem das Satellitentelefon aus dem Hubschrauber geworfen wurde. Kate schaut nachdenklich auf das dunkle Meer hinaus.

Rose: Das waren Sayid und Desmond in dem Hubschrauber, oder? Das müssen sie gewesen sein. Wer hätte sonst dieses Dingsbums über uns abgeworfen?

Sun: Wieso sind sie nicht gelandet?

Jack: Keine Ahnung. Aber wir sollen anscheinend wissen, wo sie hinfliegen, denn hiermit lässt sich der Hubschrauber orten.

Sun: Es ist doch ein Telefon, oder? Können wir sie nicht anrufen?

Jack: [zu Faraday] Was sagst du?

Faraday nickt kurz. Jack reicht ihm das Satellitentelefon.

Jack: Und keinen Quatsch machen.

Faraday: Alles klar.

Faraday drückt einige Knöpfe auf dem Telefon. "Nur Abhören" erscheint auf dem Display. Stimmen aus dem Hubschrauber sind zu hören.

Keamy: [durch das Telefon] Bring ihn da vorne runter.

Juliet: Ist das aus dem Hubschrauber?

Frank: [durch das Telefon] Wir sind noch 5 Kilometer von der Stelle entfernt.

Keamy: [durch das Telefon] Ich sagte, bring ihn runter. Okay, macht euch bereit, Jungs. Sobald wir gelandet sind, beziehen wir Stellung in der Orchidee. Köpfe runter! Auf geht's!

Jack: [zu Juliet] Weisst du, was die "Orchidee" ist?

Juliet: Nein. Ich habe auch nicht Desmond oder Sayid gehört.

Jack: Kate. [er nimmt Faraday das Telefon wieder weg] Lust auf'n Spaziergang?

Er geht auf Kate zu, weg von den übrigen Lagerbewohnern.

Kate: Ja, hab ich.

Jack: Ich hole Waffen, du besorgst Wasser, okay?

Kate: Okay.

Juliet folgt ihm aufgebracht.

Juliet: Das kann wirklich nicht dein Ernst sein. Du bist frisch operiert.

Jack: Es wird schon gutgehen.

Juliet: Wenn dir die Naht aufreißt, dann wird nicht alles gutgehen!

Jack: Ich kann nicht hier rumsitzen und warten.

Juliet: Sich erholen ist kein "Rumsitzen"!

Jack: Ich muss das machen.

Juliet: Wieso?

Jack: Ich hab diesen Menschen versprochen, dass ich sie von dieser Insel wegschaffe.

Juliet: Verblute nicht, Jack.

Jack: Wir sehen uns in ein paar Stunden.


Daniel holt hastig ein Notizbuch aus seiner Tasche hervor und beginnt darin zu blättern.

Charlotte: Daniel? Was ist los?

Faraday: Hast du gehört, was er gesagt hat? Sie gehen zur Orchidee. Sie gehen nach dem Zusatzprotokoll vor.

Charlotte: Wovon sprichst du denn?

Faraday findet was er sucht. Auf einer Seite des Notizbuchs ist das Emblem der Orchidee zu sehen sowie einige mathematische Formeln.

Faraday: Es wird Zeit, dass wir hier verschwinden, und zwar schnell.

MAIN TITLE


Es ist mittlerweile Tag geworden. Jack und Kate folgen dem Signal des Hubschraubers durch den Dschungel.

Jack: Wir holen auf. Der Hubschrauber muss gelandet sein.

Kate: Warum machst du nicht ne Pause?

Jack atmet schwer. Kate legt ihren Rucksack ab. Als Jack sich gegen einen Baum lehnt, bemerkt sie den Blutfleck auf seinem Hemd.

Kate: Du blutest.

Jack: Nein, ich blute nicht. Das ist'n bisschen Eiter, das ist normal. Mein Körper bekämpft nur die Infektion in der Wunde.

Kate: Den meisten fällt es schwer, beim Lügen in die Augen zu sehen. Von dir kann man das nicht sagen.

Ein Knacken und Rascheln aus dem Unterholz ist zu hören. Beide ziehen ihre Pistolen. Miles kommt genervt hervor, zuckt zusammen als er die beiden sieht.

Miles: Hi, lange nicht mehr gesehen.

Auch Sawyer kommt nun aus dem Dschungel. Er trägt Aaron im Arm.

Sawyer: Mit wem zum Teufel sprichst du, Dschingis?

Alle sehen sich verwundert an. Kate und Jack nehmen ihre Waffen herunter.

Kate: Wo ist Claire?

Sawyer: Wir haben sie verloren.

Jack: Bitte was?

Sawyer: Sie ist mitten in der Nacht einfach weggegangen. Wir haben einen ganzen Tag nach ihr gesucht. Vergeblich. Ich hatte gehofft, dass sie wieder am Strand ist.

Jack: Ist sie nicht.

Sawyer: Warum seid ihr überhaupt hier? Wofür ist das Telefon?

Jack: Ein Hubschrauber ist über den Strand geflogen. Es wurde rausgeworfen. Es muss Sayid gewesen sein.

Sawyer: Hoffentlich war es nicht Sayid. Denn mit den Wilden, die grad halb Anderndorf verwüstet haben, wirst du dich nicht anlegen wollen, glaub mir.

Kate: Haben sie versucht, dich zu töten?

Sawyer: Genau wie Locke es vorausgesagt hat.

Jack: Und? Was sollen wir jetzt machen? Zurückgehen und verstecken? Wie es aussieht, war das ja nicht so ne gute Idee?

Sawyer: Wie bitte? Das ist wohl'n Deja-vu. Machst du nicht gerade wieder die alte "Ich lauf durch den Dschungel mit nem Walkie"-Nummer?

Jack: Ohne den Hubschrauber kommen wir nicht von dieser Insel weg!

Sawyer: Immer dein "von der Insel weg"! Deine Platte hat nen Sprung!

Kate: Hört auf damit! Geht ihr gleich aufeinander los?

Jack: Okay.. Es war meine Idee, dass Desmond und Sayid in den Hubschrauber steigen. Ich bin dafür verantwortlich. Ob sie da drin sitzen oder nicht, ich gehe weiter. Ihr könnt zum Strand zurück gehen.

Kate: Jack... nein, warte, du kannst nicht ganz allein gehen.

Jack: Kümmer dich um das Baby, okay?

Jack geht in den Dschungel hinein. Sawyer folgt ihm widerwillig.

Sawyer: Dieser alte Mistkerl ist ein Sturkopf. Warte auf mich! Wolltest wohl allein draufgehen?!

VorausblendeBearbeiten

In einem Hangar des Flughafens in Hawaii hält Oceanic Airlines eine Pressekonferenz ab. Ms. Decker steht auf einem kleinen Podium mit Mikrofon. Die Oceanic Sechs sitzen an einem langen Tisch zu ihrer Rechten.

Ms. Decker: Nach der Fundstelle des Wracks zu urteilen, können wir vermuten, dass sich er Absturz irgendwo hier.. [eine Karte Indonesiens wird an die Wand projeziert, ein rotes Kreuz zeigt die vermutete Absturzstelle] ..ereignet hat. Von dort trieb die Strömung die Überlebenden zu dieser Insel, hier [Die Karte wird vergrößert. Ms. Decker zeigt mit ihrem Pointer auf die Insel Membata.] Sie ist unbewohnt und gehört zu den kleinen Sundainseln. Ihr Name ist Membata. Wie Sie dem Pressematerial entnehmen konnten, wurden am 103. Tag während eines Taifuns die Überreste eines indonesischen Fischerboots angespült. Unter anderen nützlichen Dingen war das vor allem auch ein Rettungsboot. Am 108. Tag verließen die letzten sechs Überlebenden Membata. Unter ihnen befand sich auch Ms. Austens Baby, das in der Zwischenzeit geboren worden war. Sie fuhren mit dem Rettungsboot hierhin [Die Karte zeigt nun die Insel Sumba] ..zu einer Insel mit dem Namen Sumba. In der Nähe des Dorfes Manukangga gingen sie an Land [Ein Foto der Überlebenden, die mit dem Rettungsboot am Strand ankommen wird gezeigt.] Dieses Foto stammt von den einheimischen Fischern, die sie zuerst entdeckt haben. Nachdem sich herausgestellt hatte, um wen es sich handelt, wurden die Sechs von der US-Küstenwache nach Honolulu gebracht. Wie Sie sich vorstellen können, waren die letzten Monate eine außerordentliche Herausforderung für die Sechs. Sie haben dennoch zugestimmt, ein paar Fragen zu beantworten. Also meine Damen und Herren, die Überlebenden von Oceanic 8-1-5.

Ein lautes Stimmengewirr bricht aus.

Reporter: Dr. Shephard. Dr. Shephard.

Ms. Decker: Bitte.

Reporter: Können Sie uns erzählen, wie es war, als das Flugzeug ins Meer gestürzt ist? Und wie haben Sie überlebt?

Jack: Ähm.. es.. es ging wahnsinnig schnell. Den Aufprall werd ich nie vergessen. Ich weiß noch wie.. wie sich das Flugzeug mit Wasser gefüllt hat. Ein paar von uns schafften es zum Notausstieg und.. dann nach draußen, bevor es unterging.

Reporter: Waren Sie in der Lage zu schwimmen? Wie weit war die Distanz?

Jack: Nein. Wir hatten Kissen und ein paar Schwimmwesten. Wir waren über ein Tag im Wasser, bevor die Strömung uns angespült hat. Aber da waren wir nur noch acht, alle anderen waren tot.

Reporterin: Noch eine Frage. Eine Frage, bitte. Angesichts der Strapazen der letzten Zeit und dass sie mehr als 100 Tage auf einer Insel waren, dafür sehen Sie sehr gesund aus.

Hurley: Sollte das ne Anspielung auf mich sein?

Gelächter unter den Reportern.

Reporterin: Bleiben wir bei Ihnen, Mr. Reyes. Ihnen gehörten mehr als 150 Millionen Dollar zum Zeitpunkt Ihres... Todes. Freuen Sie sich, dass Sie das ganze Geld wieder zurückbekommen?

Hurley: Ich will es nicht wiederhaben. Nichts davon. Das Geld hat nur Pech gebracht.

Eine Reporterin stellt eine Frage auf Koreanisch.

Reporter: Kann das jemand übersetzen?

Sun: Sie will wissen, wo mein Ehemann gestorben ist. Ob er es auf die Insel geschafft hat. [zögert lange] Die Antwort ist nein. Er hat das Flugzeug nie verlassen.

Reporter: Miss Austen... Wie war die Geburt auf der Insel?

Kate: Beängstigend.

Reporter: Ihr Sohn ... Aaron? Wie alt ist er jetzt?

Kate: Er ist gerade 5 Wochen alt.

Reporter: Das heißt, Sie waren im 6. Monat schwanger, als Sie von den US-Marshals aufgrund einer Mordanklage in Australien festgenommen wurden. Stimmt das?

Ms. Decker: Äh, ich fürchte, Miss Austens rechtliche Situation gehört nicht hierher. Nächste Frage.

Reporterin: Mr. Jarrah, wenn man die erstaunlichen Umstände bedenkt, unter denen Sie sechs gerettet wurden, ist es vorstellbar, dass noch andere Überlebende in naher Zukunft entdeckt werden?

Sayid: Nein. Auf keinen Fall. Nein.

Wieder ertönt ein lautes Stimmengewirr.


Die Pressekonferenz ist beendet. Kate und Jack verschwinden hinter einem Vorhang.

Jack: Du warst gut.

Auch die übrigen kommen nach.

Ms. Decker: Mr. Jarrah? Draußen wartet eine Frau. Sie sagt, sie kennt Sie, allerdings stand sie nicht auf der Liste für Familienmitglieder. Ihr Name ist Noor Abd Jaseem.

Sayid sieht sie überrascht an und geht.


Vor dem Hangar wartet Nadia vor einem Wagen der Polizei Hawaii. Sayid tritt aus dem Hangar. Er geht ungläubig auf sie zu.

Sayid: Nadia?

Sie beginnt zu schluchzen.

Sayid: Nadia.

Er streichelt ihre Wange. Sie beginnen sich zögernd zu küssen und umarmen sich.

InselabschnittBearbeiten

Sayid im Schlauchboot auf dem Weg zur Insel. Er erreicht den Strand, zieht das Boot an Land.

Sayid: Hey! Kommt her!

Die Strandbewohner laufen auf ihn zu.

Sun: Sayid! Wo ist Desmond?

Sayid: Es geht ihm gut. Er ist auf dem Frachter. Ich fang an, Leute auf das Schiff zu bringen. Es können sechs mitfahren, wir müssen sofort aufbrechen, bevor der Hubschrauber wieder das Schiff erreicht.

Juliet: Warum müssen wir vor dem Hubschrauber auf dem Schiff sein?

Sayid: Weil die Männer, die in diesem Hubschrauber sitzen uns sonst alle töten werden. [Juliet schaut verzweifelt.] Was ist?

Juliet: Jack und Kate sind gerade dabei, ihnen zu folgen.


Im Inneren der Insel. Hurley, Ben und Locke auf ihrem Trip.

Hurley: Und? Verrät mir jemand, wo wir hingehen?

Ben: Wir gehen zu einem Ort, der "Die Orchidee" heißt, Hugo.

Hurley: Was ist das?

Ben: Ein Gewächshaus.

Hurley: Und wieso genau gehen wir zu einem Gewächshaus?

Ben: Du hast John gehört. Die Insel muss bewegt werden.

Hurley: Ach ja.. und wie stellen wir das an?

Ben: Sehr sehr vorsichtig.

Hurley: Wenn du die Insel bewegen kannst, wann immer du willst, wieso hast du's dann nicht getan, bevor diese verrückten Killer hier auftauchen?

Ben: Der Vorgang ist sowohl gefährlich als auch unberechenbar. Diese Maßnahme ist der letzte Ausweg.

Hurley: Na toll.

Ben bleibt stehen und beginnt einen Steinhaufen abzutragen. Darunter ist eine Holzkiste versteckt. Er will sie öffnen, doch Locke stellt einen Fuß darauf.

Locke: Darf ich mal?

Locke öffnet die Kiste. Darin befindes sich ein Seil, ein Lappen, eine Packung Dharma-Cracker und ein Fernglas. Locke wirft die Cracker zu Hurley. Der öffnet sie und beginnt sofort sie zu essen. In dem Lappen ist ein Spiegel eingewickelt.

Ben: Gibst du mir den Spiegel, bitte?

Locke gibt ihm den Spiegel.

Ben: [zu Hurley] Du weißt schon, dass die 15 Jahre alt sind.

Hurley hört auf zu kauen. Locke nimmt das Fernglas aus der Kiste. Ben beginnt mit dem Spiegel zu signalisieren.

Hurley: Was machst du da, Alter?

Ben: Kommunizieren.

Locke betrachtet sich den Berg, in dessen Richtung Ben Signale abgibt, mit dem Fernglas.

Locke: Mit wem kommunizierst du?

Ben: Na, was denkst du?

Von dem Berg kommen nun ebenfalls Lichtsignale.

Ben: In Ordnung, jetzt können wir weiter.

Locke: Warte. Was war das? Was hast du ihnen gesagt?

Ben: Nicht dein Problem, John.

Er packt den Spiegel wieder in die Kiste.


Am Strand bereiten sich die Überlebenden vor, von Sayid auf den Frachter gebracht zu werden.

Faraday: Hey, Sayid, hör zu. Wenn du Kate und Jack in den Dschungel folgen willst, dann tu es. Aber währenddessen müssen wir die Menschen von der Insel wegschaffen.

Sayid: Es wird nicht lange dauern. Sobald ich die beiden eingeholt..

Faraday: Ich könnte sofort mit dem Transfer beginnen. Ich schaffe sie wohlbehalten dahin. Bis du wieder da bist, sind die meisten von ihnen schon auf dem Schiff.

Sayid sieht Juliet fragend an. Von ihr kommt kein Widerspruch. Er greift in seine Hosentasche und reicht Faraday den Kompass.

Sayid: Ich schätze, du kennst den Kurs. Mach so schnell, wie du kannst.

Faraday: Danke. Die erste Gruppe ins Boot. Es passen sechs rein.

Juliet: Okay, okay, wartet. Sun ist schwanger. Sie sollte zuerst fahren.

Sun lächelt Juliet an.

Sayid überprüft die Munition seiner Pistole, als Kate und Miles den Strand erreichen.

Kate: Sayid? Was machst du hier? Jack dachte, dass du..

Sayid: Ich weiss, was er denkt. Deswegen geh ich ihm nach. Wieviel Vorsprung hat er?

Kate: Ich weiß nicht... er-er geht mit Sawyer. Wir haben uns vor ner Stunde getrennt. Jack hat ein Satellitentelefon und sie suchen den Hubschrauber. Ich könnte sie finden. [Sayid zögert.] Sayid, du wirst sie nicht einholen, wenn ich nicht mit dir mitgehe.

Sayid: Dann lass uns gehen.

Kate: Okay... Sun.

Sun: Wo ist Claire?

Kate: Nimm Aaron mit auf das Schiff, okay?

Sie gibt Aaron an Sun.

Sun: Was?

Kate: Es tut mir Leid, ich.. wir sehen uns da. Pass gut auf ihn auf.

Sie läuft mit Sayid in den Dschungel.

Faraday: Okay, das ist die erste Fahrt. Los geht's.

Sie tragen das Boot ins Wasser. Faraday winkt Charlotte kurz zu.

Faraday: Los.

Sie steigen in das Boot und fahren los. Jin sitzt an der Spitze des Bootes. Ihm gegenüber Sun mit Aaron.

Jin: [auf Koreanisch, untertitelt] [Ich habe dir doch gesagt, dass ich dich von der Insel wegbringe.]

Sun lächelt ihn an.

VorausblendeBearbeiten

Sun steigt die sonnendurchflutete Stiege zum Büro ihres Vaters in Paik Heavy Industries hinauf. Ihre Schwangerschaft ist deutlich zu erkennen. Oben spricht Mr. Paik mit zwei Männern mittleren Alters im Anzug. Sämtliche Dialoge sind auf Koreanisch mit Untertiteln.

Mr. Paik: [Wie konnte so etwas passieren?]

Angestellter: [Wer immer das war, Sir, er hat fünf verschiedene Banken benutzt.]

Mr. Paik: [Ich will sofort mit Yoon sprechen! Holt ihn her! SOFORT!]

Die beiden Angestellten verbeugen sich und gehen. Sun ist mittlerweile oben angekommen.

Sun: [Hallo, Vater! Ich hoffe, ich störe nicht.]

Mr. Paik: [Nein, so läuft eben das Geschäft.]

Sun: [Stimmt etwas nicht?]

Er setzt sich in seinen Sessel.

Mr. Paik: [Nur ein paar Schwierigkeiten in der Firma. Das würdest du nicht verstehen. Was macht die Schwangerschaft?]

Sun: [Tu nicht so, als wärst du an dem Baby interessiert. Wir wissen doch beide, dass du meinen Mann gehasst hast.]

Mr. Paik: [empört] [Was hast du gesagt?]

Sun: [Du hast mich verstanden. Du hast Jin gehasst.]

Er steht erzürnt auf.

Mr. Paik: [Für wen hältst du dich? Ich bin dein Vater. Du hast mich zu respektieren.]

Sun: [Oceanic hat uns die Entschädigung für den Absturz ausgezahlt. Es war nicht wenig. Heute Morgen habe ich eine Sperrminorität an deiner Firma erworben. Und deswegen wirst du jetzt mich respektieren.]

Mr. Paik: [Wieso ... wieso tust du so etwas?]

Sun: [Du hast das Leben meines Mannes ruiniert. Deinetwegen waren wir in diesem Flugzeug. Zwei Menschen sind für seinen Tod verantwortlich. Du bist einer von ihnen. Ich werde mein Baby zur Welt bringen. Und dann unterhalten wir uns über die Zukunft der Firma. Unserer Firma.]


Ein alter Wagen fährt vor einem prächtigen Anwesen vor und kommt stotternd zum Stehen. Hurley steigt aus, eine Tüte von Mr. Cluck's Hühnchenbude in der Hand. Er geht auf den Eingang des Anwesens zu. Die Tür steht offen. Hurley tritt unsicher ein.

Hurley: Mom? Dad?

Er schließt die Tür. Ein Uhreläuten im Stile von Big Ben ist zu hören.

Hurley: Mr. Tranh? Lady Tranh?

Eine Kokosnuss rollt plötzlich vor seine Füße. Er blickt unsicher nach oben und hebt sie auf. Ein Flüstern ist zu hören.

Hurley: Hallo?

Das Flüstern hält an und wird lauter, während Hurley durch das Haus geht. Er stellt die Tüte weg und greift nach einer goldenen Jesusstatue.

Hurley: Warum tue ich mir das an? Warum tu ich mir das an? Warum tu ich mir das an?

Er stößt eine Tür auf, die Jesusstatue zum Zuschlagen bereit.

Alle: Überraschung! Herzlichen Glückwunsch!

Seine Eltern und eine Menge anderer Personen mit bunten Partyhüten auf dem Kopf erwarten ihn.

Carmen: Herzlichen Glückwunsch!

Seine Mutter deutet skeptisch auf die Marienstatue.

Carmen: Hugo, was hast du denn damit vor?

Hurley: Keine Ahnung. Ich dachte, hier sind vielleicht'n paar.. Herumtreiber.

Sie nimmt ihm die Statue aus der Hand.

Carmen: Jesus Christus ist keine Waffe. Okay. Viel Spass bei deiner Party.


Hawaiianische Musik ertönt und alle applaudieren. Die Party ist mittlerweile in vollem Gange. Hurley entdeckt, einen Cocktail in der Hand haltend, Kate. Sie hält Aaron im Arm.

Kate: Herzlichen Glückwunsch, Hurley.

Hurley: Hi, Kate.

Er küsst sie auf die Wange.

Hurley: Na, mein Kleiner.

Kate: Sag hallo. [zu Hurley] Jack verspätet sich, tut mir Leid.

Nadia und Sayid stoßen dazu.

Nadia: Herzlichen Glückwunsch, Hugo.

Hurley: Wow, ihr seid auch hier.

Sayid: Ist ja ein interessantes Motto.

Hurley: Ja, Mom ... hat's noch nicht so richtig gerafft.

Hurleys Vater kommt zu ihnen.

David: Hallo, alle miteinander! Worüber redet ihr? Wildschweine jagen oder Feuer machen? [er lacht, keiner lacht mit] Anscheinend nicht. Würdet ihr uns kurz entschuldigen, ich würde Hugo gern seine Geburtstagsüberraschung zeigen. [klopft Hurley auf die Schulter] Hm, komm mit. [zu den anderen] Bis später, ciao.

David und Hurley gehen.

Hurley: Ich hab dir doch gesagt, ich will nichts.

David: Hugo, du hast Geburtstag. Ein Geschenk musst du kriegen.

Hurley: Nicht von dem Geld. Ich will nichts von dem Geld gekauftes.

David: Ganz ruhig. Den gab's schon vor deinem Lottogewinn.

Sie stehen vor der Garage, die sich nun öffnet. Darin befindet sich der rot-weiße Camarro.

David: Tadaa. Sieh dir das an.

Hurley: Du hast ihn wieder hingekriegt.

David: Ja. Nach dem Absturz, da war das etwas, was mich an dich erinnert hat. Wenn ich daran gearbeitet hab, war es, als wärst du dabei. Aber du bist wieder da [er greift in seine Hosentasche] und er gehört dir. [er hält ihm den Schlüssel, an dem eine Hasenpfote hängt vor die Nase] Lust auf ne Spriztour?

Hurley schnappt sich den Schlüssel. Sie steigen beide in den Wagen. Hurley sieht sich die Kilometeranzeige an. Die Zahlen sind darauf zu sehen. Er sieht sie schockiert an.

David: Stimmt irgendwas nicht?

Hurley: Das soll wohl'n Witz sein.

David: Wovon sprichst du denn?

Hurley: 4 - 8 - 15 - 16 - 23 - 42. Hast du das getan?

David: Was denn?

Hurley: Die Zahlen sind auf dem Tacho. Da, die Zahlen vom Lottogewinn.

David: Wow, was.. für ein Zufall.

Hurley: Nein, nein, das ist kein Zufall. Ich will das nicht. Ich will das alles nicht.

Hugo steigt hastig aus dem Auto und läuft weg.

David: Hugo? Warte ... warte ne Sekunde. Hugo, was... Junge.. Hey, Hugo.

Hurley läuft auf die Straße, David folgt ihm verwirrt.

David: Hugo. Hugo, wo willst du hin? Komm zurück! Hugo!

InselabschnittBearbeiten

Hurley, Ben und Locke auf dem Weg zur Orchidee.

Hurley: Okay, mal angenommen dieses Gewächshaus macht, was du sagst. Jaja, ich weiß, es ist sehr gefährlich und unberechenbar, aber gehen wir davon aus, irgendwie funktioniert es und wir bewegen die Insel, würde das nicht bedeuten, dass sich die Killer mitbewegen?

Ben: Ja, das bedeutet es wohl.

Hurley: Und ist das.. nicht'n Problem?

Ben: Ich arbeite daran.

Hurley: Und was ist mit mir? Ich will eigentlich hier weg!

Locke: Dafür ist es wohl ein wenig zu spät, Hugo.

Ben hält plötzlich an und geht in die Hocke.

Ben: Gibst du mir bitte das Fernglas?... Es wäre schön, wenn ihr in Deckung gehen würdet.

Locke: Und warum wäre das schön?

Ben: Weil wir bei der Orchidee sind.

Locke kniet sich hin und sieht nun auch die Station. Er reicht Ben das Fernglas und lädt seine Pistole.

Locke: Worauf warten wir dann noch?

Ben: Wir warten, John, weil Charles Widmore, der Mann, der versucht, mich zu fangen und euch alle zu töten, über diesen Ort Bescheid weiß und dass da drin das ist, was wir suchen.

Locke: Hast du nicht gesagt, du wüsstest nicht, wieso er versucht, die Insel zu finden?

Ben: Da hab ich wohl nicht ganz die Wahrheit gesagt.

Locke: Ja. Wann hast du jemals ganz die Wahrheit gesagt?

Ben: Das musst du dir ansehen.

Er gibt John das Fernglas.

Locke: Auf was soll ich achten?

Ben: Sieh nach da hinten, auf der linken Seite. Beobachte die Pflanzen auf der Rückseite.

Locke: Ich seh nichts, was ...

Locke sieht einen getarnten Söldner zwischen den Pflanzen.

Ben: Da sind sie schon.

Auf dem FrachterBearbeiten

Das Schlauchboot auf dem Weg zum Frachter. Sun und Jin sehen sich lächelnd an. Faraday winkt und ruft der Frachtercrew zu.

Faraday: Hey, hey! Wir sind wieder da!

Desmond und ein Crewmitglied lassen eine Strickleiter zu Wasser. Jin wirft ihnen ein Seil zu und sie vertauen das Schlauchboot. Dann helfen sie ihnen beim Besteigen des Frachters.

Desmond: Wo ist Sayid?

Faraday: Er musste Jack folgen. [zu Sun] Hoch mit dir. [zu Desmond] Sie suchen den Hubschrauber.

Desmond hilft Sun beim Hochklettern.

Desmond: Alles in Ordnung?

Sun: Ja, mir geht's gut. Danke.

Faraday: [zu Jin] Komm hoch.

Desmond hilft auch Jin nach oben. Faraday bleibt als einziger im Schlauchboot.

Faraday: Ich fahr zurück und hol die nächste Gruppe.

Faraday macht sich wieder auf den Weg. Er winkt Desmond noch kurz zu. Dann ist Michaels Stimme von hinten zu hören.

Michael: Die Motoren sind repariert. Sag Hendricks, er soll's versuchen.

Desmond macht sich auf den Weg zu Hendricks. Jin und Sun drehen sich um und sehen Michael überrascht an.


Desmond läuft zu Hendricks auf die Brücke.

Desmond: Okay, die Motoren sollten wieder gehen.

Hendricks begibt sich zum Kontrollpult und drückt ein paar Knöpfe. Die Motoren starten.

Hendricks: [lachend] Hört sich gut an.

Desmond: Worauf warten wir? Fahren wir zur Insel. Aber du darfst nicht vom Kurs 3-0-5 abweichen. Es muss genau 3-0-5 sein.

Hendricks stellt den Kurs ein.

Hendricks: Auf dem Echolot sind irgendwelche Funkinterferenzen. So können wir nicht über das Riff steuern.

Desmond: Funkinterferenzen? Wie ist das möglich? Der Funkraum sendet doch nicht.

Hendricks: Keine Ahnung, aber irgendwas auf dem Schiff sendet gerade, und wenn wir das nicht abschalten, kann ich nicht näher als 5 Meilen an die Insel ran.

Desmond: Ich werde es finden.

Desmond verlässt hastig die Brücke. Hendricks stellt die Maschinen wieder aus.

InselabschnittBearbeiten

Jack und Sawyer auf der Such nach dem Hubschrauber. Das Satellitentelefon gibt einen stetigen Piepton von sich. Sawyer bemerkt das Blut auf Jacks Hemd.

Sawyer: Hast du dich beim Rasieren geschnitten?

Jack: Juliet hat mir vor ein paar Tagen den Blinddarm rausgenommen.

Sawyer: Soll das'n Witz sein?

Jack: Nein.

Sawyer: Und was hab ich noch verpasst?

Das Satellitentelefon zeigt an, dass sie ganz in der Nähe des Hubschraubers sind. Jack dreht sich suchend um, hört ein blechernes Geräusch und sieht den Hubschrauber.

Jack: Wir sind da.

Sie gehen auf den Hubschrauber zu. Jack deutet Sawyer an, sich dem Hubschrauber von der anderen Seite zu nähern. Sie schleichen sich beide geduckt an den Hubschrauber heran, gehen in einiger Entfernung davon in Deckung.

Jack: Lapidus!

Lapidus liegt im Hubschrauber. Er ist mit Handschellen an einen Sitz gefesselt.

Lapidus: Ja.

Jack läuft zum Hubschrauber.

Sawyer: Du kennst diesen Wilden?

Jack: Ja.

Lapidus: "Wilden"? Dieser "Wilde" hat das Telefon bei euch abgeworfen, damit ihr mich findet und ich euch hier wegfliegen kann. [steigt aus dem Hubschrauber. Zu Sawyer] Also tu mir bitte einen Gefallen und kuck in das Gepäckabteil. Da steht ne Metallkiste, befrei mich von diesen Dingern hier. [zerrt an den Handschellen]

Jack: Du hast Lapidus gehört.

Sawyer: Mach ich doch gern. Wie wär's mit nem Glas eiskalte Limonade, wenn ich schon dabei bin.

Jack: [zu Lapidus] Wo sind Desmond und Sayid?

Lapidus: Eure Freunde waren so klug und sind auf dem Schiff geblieben. Sicherer könnte man grade nirgendwo sein. [Sawyer stellt den Werkzeugkasten vor Lapidus ab.] Wenn nämlich die Kerle, die ich hergebracht habe von ihrer Mission zurückkehren, dann wollt ihr nicht mehr hier sein.

Lapidus trinkt einen Schluck Wasser.

Jack: Wo sind sie hin?

Lapidus: Sie wollten zu irgend einem Gewächshaus. Haben sich da eingenistet und warten auf Linus.

Jack: Wenn wir dich befreit haben, kannst du uns dann rausfliegen?

Lapidus: Was denkst denn du?

Sawyer: Sekunde, Zottelchen. Also die Eingreiftruppe schnappt sich Linus?

Lapidus: Ich wüsste nicht, was sie stoppen sollte.

Sawyer: Und was wird mit denen passieren, die ihn begleiten?

Lapidus: Nichts schönes.

Sawyer: [zu Jack] Hugo ist bei Ben.

Jack: Verdammte Scheisse.

VorausblendeBearbeiten

In einer Kirche hält Jack einen Nachruf bei der Trauerfeier für seinen Vater. Auch die übrigen der Oceanic Sechs sind unter den Trauergästen.

Jack: Vor etwa zehn Monaten hab ich mir notiert, was ich bei der Beerdigung meines Vaters sagen wollte. Das war in Sydney auf dem Flughafen, auf der Rückseite einer Serviette. Ich weiß nicht mehr, was es war, aber ganz egal, er hätte es gehasst. [lacht etwas] Mein Vater konnte Nachrufe nicht ausstehen. Das einzig gute an Begräbnissen ist das Besäufnis, hätte er gesagt. [leises Lachen bei den Trauergästen] Es ist nicht mal ein richtiges Begräbnis, weil ich ihn gar nicht beerdigen kann... Also, was ich sagen will ist nicht für meinen Vater. Es ist für mich. [zögert nachdenklich] Ruhe in Frieden, Dad. Ich hab dich geliebt. Ich vermisse dich.

Jack und seine Mutter schütteln den Trauergäste, die die Kirche verlassen, die Hände und bedanken sich bei ihnen für's Kommen. Als der letzte gegangen ist dreht sich Margo zu Jack.

Margo: Sehen wir uns gleich zu Hause?

Jack: Ja.

Sie umarmen sich.

Margo: Ich liebe dich, mein Schatz.

Jack: Ich liebe dich auch, Mom.

Margo: Ich bin froh, dich wiederzuhaben.

Jack: Bis gleich.

Margo: Ja.

Margo verlässt die Kirche. Kate ist noch in der Kirche und kommt mit Aaron auf dem Arm auf Jack zu.

Kate: Du warst gut.

Jack: Ich konnte mich vorbereiten.

Eine für Jack ubekannte blonde Frau kommt auf sie zu. Sie wendet sich an Jack. Es ist Carole, Claires Mutter.

Carole: Entschuldigen Sie, bitte. Dürfte ich kurz mit Ihnen reden? [Kate geht] Mr. Shephard, ich.. ähm.. weiß, wie schrecklich das für Sie ist.

Jack: Danke. Ähm, woher kannten Sie meinen Vater?

Carole ist ziemlich aufgewühlt und hat Tränen in den Augen.

Carole: Ich war der Grund, weswegen er vor seinem Tod nach Australien reiste.

Jack: Bitte entschuldigen Sie.. ich verstehe nicht. Weswegen sollte er Sie besuchen wollen?

Carole: Oh, er ... er wollte nicht mich besuchen. Damals lag ich im Krankenhaus. Wir sind uns nicht begegnet. Er wollte seine Tochter besuchen... meine Tochter, Mr. Shephard.

Jack: Mein Vater hatte keine Tochter..

Carole: Doch, hatte er. Wenn Sie mir nicht glauben, sehen Sie sich seine Telefonrechnungen an. Und wissen Sie was.. das allerseltsamste ist, Mr. Shephard? Meine Tochter war mit Ihnen an Bord des Flugzeugs. Sie ist mit 8-1-5 geflogen. Ihr wart sechs Stunden in der Luft zusammen. Bestimmt waren nur ein paar Reihen zwischen euch, und Sie hatten keine Ahnung, dass da Ihre Schwester sitzt. Sie war... eine von denen, die starben, als das Flugzeug ins Meer stürzte. Ihr Name war.. Claire.

Jack ist sichtlich schockiert von dieser Offenbarung.

Carole: Ich wollte Sie damit nicht belasten, aber.. ich finde, Sie sollten es wissen. Ihr... Verlust tut mir wahnsinnig Leid.

Sie geht in Richtung Ausgang und kommt an Kate vorbei.

Carole: Ihr Sohn ist wunderschön.

Kate: Danke.

Carole verlässt die Kirche. Jack dreht sich fassungslos zu Kate um.

Auf dem FrachterBearbeiten

Sun unterhält sich an Deck mit Michael.

Sun: Ich versteh's nicht. Wie kamst du nach New York?

Micheal: Äh, Walt und ich... ähm wir sind mit Bens Boot gefahren und sind seinem Kurs gefolgt. Nach ein paar Tagen erreichten wir eine Insel. Die war bewohnt. Hab das Boot verkauft und dann mit nem Containerschiff zurück in die Staaten. Wir haben keinem verraten, wer wir sind.

Sun: [vorwurfsvoll] Und jetzt arbeitest du für Ben.

Michael: Ich arbeite nicht für Ben. [Sun blickt zu Jin] Ich versuche, meine Schuld zu begleichen. Ich will euch hier rausholen... Übersetz das für ihn.

Jin: Ich kann verstehen.

Eine Tür, die ins Schiffsinnere führt, geht auf. Desmond ruft aufgeregt.

Desmond: Hey! Michael! Ich brauche dich, schnell!

Michael läuft sofort in seine Richtung. Jin und Sun folgen ihm.

Sie betreten einen Raum im Inneren des Frachters.

Michael: Oh mein Gott.

Ein Stapel verkabelter C4-Sprengstoff ist in dem Raum. Jin sagt etwas auf Koreanisch zu Sun.

Jin:' [zu Sun] Geh.

Sun geht aus dem Raum.

InselabschnittBearbeiten

Sayid und Kate auf dem Weg zu Jack und Sawyer. Kate wird langsamer, betrachtet sich die Spuren auf dem Boden.

Sayid: Warum hältst du an?

Kate: Die sind nicht von Jack oder Sawyer. Die sind von anderen. Sie sind frischer... und sie führen wieder zurück.

Kate hebt ihre Waffe und zielt in eine Richtung.

Sayid: Wer immer ihr seid, kommt sofort raus!

Richard Alpert kommt mit erhobenen Händen aus dem Gebüsch.

Richard: Okay. Okay, ganz ruhig bleiben.

Kate: Stehen bleiben!

Richard: Okay, einfach nur ruhig bleiben.

Kate: Stehen bleiben!

Richard: Ganz ruhig. Nehmt die Waffen runter.

Kate: Ich sagte, bleib da stehen!

Richard: Bitte, nehmt die Waffen runter.

Sayid: Du wirst sofort stehen bleiben.

Um sie herum werden Waffen gezogen und auf sie gerichtet. Sie sind umzingelt.

Richard: Wie gesagt, nehmt die Waffen runter.

Er nimmt ihnen die Waffen ab.


Bei der Orchidee betrachtet Locke immer noch den Eingreiftrupp durch das Fernglas.

Locke: Im Moment seh ich zwei. Aber nicht den Mörder von Alex.

Ben: Er ist auch da. [Er gibt Locke seinen Teleskopstab] Würdest du darauf aufpassen?

Locke: Wieso?

Ben: Jetzt hör mir ganz genau zu, John, ich hab keine Zeit das nochmal zu wiederholen. Du gehst durch dieses Loch da in das Gewächshaus. Drinnen wendest du dich nach links, gehst etwa 20 Schritte, dann tauchen auf der linken Seite Flamingoblumen auf. Sie sind in einer Nische in der nördlichen Wand, Gesicht zur Wand und mit der linken Hand drunter fassen, da findest du den Schalter, der den Fahrstuhl aktiviert. Mit dem Fahrstuhl fährst du runter in die eigentliche Station.

Hurley: Wie? Warte. Was?

Locke: Ist schon gut. Verzeih mir, aber ich hab irgendwie nicht aufgepasst, erklär's mir bitte nochmal. Was mach ich mit den bewaffneten Männern da drin?

Ben: Um die kümmere ich mich.

Locke: Und wie wirst du das anstellen?

Ben: Wie oft muss ich dir das eigentlich noch sagen? Ich habe immer einen Plan.

Ben geht in Richtung der Station.

Locke: Ben! Ben!

Ben kommt langsam aus dem Gebüsch hervor.

Auf dem FrachterBearbeiten

Sun kommt aus dem Inneren des Schiffes an Deck. Im Arm hält sie Aaron, der in eine Decke gewickelt ist. Sie schaut sich unsicher um.

InselabschnittBearbeiten

Jack und Sawyer verlassen den Hubschrauber und Lapidus und machen sich weiter auf die Suche. Währenddessen werden Kate und Sayid von Alperts Leuten durch den Dschungel geführt.

Zurück bei der Orchidee sehen Locke und Hurley wie Ben mit erhobenen Händen auf die Station zugeht. Ben bleibt stehen. Waffenklicken ist zu hören. Ein Söldner kommt aus seiner Deckung hervor. Andere Folgen ihm. Auch Keamy ist jetzt zu sehen. Er kommt auf Ben zu.

Ben: Mein Name ist Benjamin Linus. Ich glaube, Sie suchen nach mir.

Keamy hält ihm die Pistole an die Stirn. Zögert etwas, dann schlägt er mit dem Knauf zu und Ben geht ohnmächtig zu Boden.


Aufgeschrieben von Nordlys.

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