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Version vom 25. April 2008, 20:15 Uhr

DSwarnung Spoiler-Warnung!

Dieser Artikel oder Abschnitt enthält Informationen über eine im deutschsprachigen Raum noch nicht ausgestrahlte Episode!

DSwarnung



Informationen zu dieser Episode

Rückblick/Daniel Faraday

Eine Unterwasserkamera durchsucht den Meeresgrund.

Mann: Sorry, Ron. Die Drohne zeigt nichts weiter als Meeresfrüchte in einer Tiefe von 5000 Metern. Empfängst du was mit deiner?

Ron: Nichts. Ich versuch sie über diesen Kamm zu steuern, sobald ich kann. Das Sonar zeigt jetzt etwas an.

Mann: Sollen wir mal die Kamera wechseln?

Ron: Ja, bestätige.

Die Kamera wechselt zu einer weiteren Unterwasserdrohne

Ron: Ich bewege mich auf Kurs 137 von den Koordinaten, die die Karte von unserem Mann hergegeben hat. Aber erwarte nicht zuviel.

Mann: Mein Magnometer empfängt einen Haufen Störsignale hier unten.

Ron: Ein Kiste voller Dukaten?

Mann: Träum weiter, Ron. Lass uns weiter zum nächsten Gitter und neu kalibrieren.

Die Kamera zeigt plötzlich das Heck eines Flugzeuges mit dem Oceanic-Logo darauf.

Mann: Kriegst du das auch rein?

Ron: Was? Was ist denn?

Mann: Es ist.. es ist ein Flugzeug. Oh, mein Gott, es ist Oceanic Flug 815.

Das Flugzeug wird von vorne gezeigt, die Kamera fährt zurück und wir sehen eine Nachrichtensendung, die von der Entdeckung berichtet.

Nachrichtensprecherin: Diese gespenstischen Aufnahmen stammen von der Christiane I, einem Bergungsschiff im Indischen Ozean, das seit zwei Monaten in den Tiefen des Sundagrabens vor der Küste Balis nach den Überresten versunkener Handelsschiffe sucht. Spät am gestrigen Abend entsandte die Christiane zwei ferngesteuerte Fahrzeuge, oder ROVs, die die langgehegten Befürchtungen der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde bestätigten, dass der Linien..

Ein Mann in Essex, Massachusetts sieht sich den Bericht an. Eine Frau ist ebenfalls in dem Haus und bereitet gerade Essen zu.

Frau: Wie möchtest du deine Eier, Dan? [er antwortet nicht] Was ist passiert, haben sie das vermisste Flugzeug gefunden? [Sie bemerkt wie der Mann zu schluchzen beginnt.] Dan? Dan? Dan, wieso nimmt dich das so mit?

Dan: Ich weiß es nicht.

Inselabschnitt

Schnitt zu einem Helikopter. Alles geht drunter und drüber. Der Hubschrauber wird in einem Sturm ordentlich durchgeschüttelt.

Charlotte: Ich kann meine Weste nicht finden!

Miles: Schau unter deinem Sitz nach!

Charlotte: Hab ich schon!

Frank: Macht euch bereit!

Miles: Hier, nimm meine!

Er gibt ihr etwas, das wie eine schusssichere Weste aussieht.

Frank: Alle Mann raus!

Miles: Okay, du Genie, raus!

Dan: Nein!

Miles: Los!

Dan: Nein!

Miles stößt Dan hinaus. Dieser öffnet seinen Fallschirm und landet auf der Insel. Er löst den Fallschirm, hört Geräusche und steckt eine Waffe in seinen Hosenbund. Jack und Kate kommen aus dem Dschungel.

Dan: Hey. Sind Sie Jack?

Jack: Ja, ich bin Jack. Wer sind Sie?

Dan: Ich bin Daniel Faraday. Ich bin hier, um euch zu retten.


CREDITS


Jack, Kate und Dan gehen durch den Dschungel.

Jack: Hey Dan, wie viele von euch waren in dem Hubschrauber?

Dan: Äh, vier, mich eingeschlossen.

Kate: Und was ist mit dem Rest passiert?

Dan: Ja, ja, äh, ich hab keine Ahnung. Ich weiß nicht, wer es alles geschafft hat rauszukommen bevor er abgestürzt ist. Ich bin einfach.. ich bin gesprungen und ich hab meinen, wie heißt das Ding gleich.. meinen Rucksack verloren, mein Telefon war in dem Rucksack. Wenn ich mein Telefon hätte, könnte ich einfach...

Kate: Wir haben ein Telefon.

Kate zeigt es ihm.

Dan: Ihr habt ein Telefon.

Sie reicht es ihm

Dan: Danke.

Er stellt eine Verbindung her.

Minkowski: Minkowski.

Dan: Hey, George. Hier ist Daniel.

Minkowski: Dan, die Verbindung zum Hubschrauber ist ausgefallen. Was zum Teufel war da oben los?

Dan: Ja, keine Ahnung, George. Wir sind in einen elektrischen Sturm geraten, und die ganzen Instrumente.. ich glaub, sie sind abgestürzt. Aber hör mal, ich konnte den Kontakt zu einigen der Überlebenden herstellen und wir sind gerade...

Minkowski: Dan, ist der Lautsprecher etwa an?

Dan: [zu Jack und Kate] Würden Sie mich eine Sekunde entschuldigen..

Er geht etwas weiter weg, um ungehört mit Minkowski zu sprechen.

Kate: Mach dir keine Sorgen, Naomi hat uns nicht verraten. Sie wissen nicht, was Locke getan hat.

Jack: Bist du dir da sicher?

Jack nickt in Dans Richtung. Sie sehen die Waffe in seinem Hosenbund.

Dan: [kommt zurück] Okay also, auf dem Schiff hat noch keiner von den anderen gehört aber äh.. die GPS-Transponder, mein Team und ich tragen jeder einen. Die Transponder senden die Koordinaten an das Schiff und das Schiff sendet sie zurück in unsere Telefone. Ah, hier haben wir's ja schon, hier ist mein Signal, und die Signale vom Rest des Teams kriegen wir hoffentlich auch bald. Werden Sie mir bei mir der Suche nach ihnen helfen?

Jack: Aber sicher.

Dan: Okay, vielen Dank. Hey, wo ist denn der Rest von Ihren Leuten?

Kate: Die meisten sind zurück am Strand.

Dan: Die meisten?


Locke steht in einer Lichtung im Dschungel und genießt den strömenden Regen. Hurley kommt zu ihm.

Hurley: Alter, was ist los mit dir? Du wirst noch vom Blitz erschlagen.

Locke: Das Gewitter ist gleich vorbei, Hugo.

Hurley: Das ist ein verdammter Monsunguss, wir müssen...

Der Regen hört plötzlich auf.

Locke: Gehen wir

Sawyer: Wieso gehen wir nach Westen? Hast du nicht gesagt, die Baracken liegen im Süden?

Locke: Weil wir erst einen kleinen Abstecher machen müssen, James.

Sawyer: Einen Abstecher? Wohin denn?

Locke: Da gibt's ne Hütte, zu der ich hin muss.

Hurley: Die war doch in der anderen Richtung.

Locke: Was hast du gesagt, Hugo?

Hurley: Ich äh.. dachte, du meintest das Flugzeug.

Locke starrt Hugo an, Ben ebenfalls.

Sawyer: Warum verschwenden wir unsere Zeit damit, zu ner Hütte zu latschen?

Locke: Weil es unsere Aufgabe ist.

Sawyer: Ach ja, richtig. Genauso wie es deine Aufgabe war, dieser Naomi ein Messer in den Rücken zu werfen.

Locke: Hmhm.

Sawyer: Würde es dir was ausmachen, uns zu sagen, von wem du deine Befehle erhältst, Colonel Kurtz?

Locke: Die hab ich von Walt.

Die anderen Überlebenden sehen sich verwirrt an.


Am Strand betrachtet Sayid den Ozean.

Juliet: Jack ist immer noch nicht zurück. Gibt's was Neues?

Sayid: Nein. Aber die Insel ist groß. Das Frachtschiff könnte die Insel von der anderen Seite aus ansteuern.

Juliet: Das ist die richtige Einstellung.

Sayid: Juliet, du hast mit den Anderen zusammen gelebt, wieso sollte Ben behaupten, dass die Leute, die auf dem Weg hierher sind, uns Schaden zufügen wollen?

Juliet: Weil er ein Lügner ist und er verucht uns Angst zu machen, das sind seine Methoden. Oder weil die Leute, die auf dem Weg hierher sind, und Schaden zufügen wollen. Wie viele Waffen sind noch übrig?

Sie sehen einander an.


Im Dschungel benutzt Dan sein Satellitentelefon als Radar um nach anderen Transpondersignalen zu suchen. Kate entdeck eine Kiste auf dem Boden.

Kate: Hey, stammt die aus dem Hubschrauber?

Dan: Äh, ja ja ja, die ist äh.. wir mussten Ballast loswerden, weil wir abzustürzen drohten. Ich schätze, deswegen haben sie auch mich rausgestoßen.

Jack holt eine Gasmaske aus der Kiste.

Jack: Wofür ist die denn?

Dan: Ähm, für die Ausrüstung war ich nicht verantwortlich, also...

Jack: Waren Sie nicht, hm?

Dan: Wir sollten äh...

Jack: Hey, Daniel. Wieso tragen Sie ne Waffe?

Dan: Äh, ist ne Vorsichtsmaßnahme..

Jack: Eine Vorsichtsmaßnahme? Wogegen denn?

Dan: Ähm, okay, wissen Sie.. Sie und Ihre Leute zu retten.. Das ist nicht unbedingt unser Hauptziel.

Jack: : Und das wäre?

Das Telefon empfängt ein Signal.

Dan: Das ist Miles, das ist Miles. Kommen Sie!


Im Dschungel. Locke führt seine Gruppe weiter an.

Sawyer: Was zum Teufel soll das heißen, du hast Walt gesehen? Hast du geträumt?

Locke: Nein, es war kein Traum, es war Walt, nur etwas.. größer.

Sawyer: Größer? Was, war er ein Riese? Okay, was genau hat Walt zu dir gesagt?

Locke: Er sagte, ich hätte eine Aufgabe. Dass ich diese Frau, Naomi, davon abhalten müsste, den Rest ihrer Leute hierher zu bringen.

Sawyer: Und da hast du gar nicht nachgehakt?

Locke: Ben hat auf mich geschossen und zum Sterben zurückgelassen. Walt hat mir das Leben gerettet, also habe ich ihn beim Wort genommen.

Sawyer: Er hat also auf dich geschossen? Und trotzdem läufst du hier putzmunter durch den Dschungel.

Locke zeigt Sawyer seine Wunde.

Locke: Die Kugel ist auf der einen Seite rein, und auf der anderen wieder raus. Ich wäre wahrscheinlich tot, wenn ich an der Stelle noch ne Niere hätte. Sonst noch was?

Locke geht weiter.


In der Zwischenzeit nähern sich Dan, Jack und Kate Miles Position. Sie nähern sich dem felsigen Ufer und sehen dort einen Mann mit Fallschirm liegen.

Dan: Dort unten. Hey Miles! Miles!

Sie gehen zu ihm hinunter. Jack läuft zu ihm, um nach dem scheinbar bewusstlosen zu sehen.

Kate: Ist er tot?

Plötzlich springt er hoch und richtet eine Waffe auf Jack.

Miles: Zurück mit dir, Hübscher.

Dan: Hey, warte mal Miles. Nur die Ruhe, die sind in Ordnung. Sie sind hier, um zu helfen. Ist schon gut, Miles, sie wollen nur helfen.

Kate versucht an Dans Waffe zu gelangen.

Miles: Hey! Bleiben Sie weg von ihm. Ich will Ihre Hände sehen.

Jack: Kate, ist schon gut, es ist okay.

Miles: Sie sind also Kate. Wollen Sie mir nicht sagen, wo Naomi ist?

Kate: Was?

Miles: Naomi, die Frau, die ihr umgebracht habt. Wo ist sie?

Rückblick/Miles Straume

Ein Wagen fährt in Inglewood, Kalifornien vor einem Haus vor.

Autoradio: ...Oceanic 815 kann schlimmer nicht sein. Nachdem das Flugzeug entdeckt worden und eine Bergungsmission unwahrscheinlich ist, haben die Behörden den Tod aller 324 Passagiere an Bord bestätigt...

Miles steigt aus dem Wagen und klopft an die Haustür. Eine Frau öffnet ihm.

Miles: Ms Gardner? Ich bin Miles Straume. Wir haben vorhin telefoniert.

Gardner: Oh oh oh, bitte kommen Sie herein.

Miles: Welches Zimmer ist es?

Gardner: Es ist oben am Ende des Ganges.

Miles: Ich werde im Voraus bezahlt. Zweihundert, in bar.

Gardner: Am Telefon sagten Sie einhundert..

Miles: Das war bevor mein Kumpel bei der Polizei mir gesagt hat, dass Ihr Enkel ermordet wurde. Das macht zweihundert.

Gardner: Na schön.

Miles öffnet einen Koffer und baut etwas zusammen, das wie eine Art Staubsauger aussieht. Ms Gardner gibt ihm das Geld.

Miles: Was immer Sie auch hören, kommen Sie nicht nach oben.

Er geht nach oben in das Zimmer, legt das Gerät auf einen Tisch und schaltet es ein. Er setzt sich hin, beginnt zu zittern und scheint eine Verbindung mit dem Zimmer herzustellen.

Miles: Du tust deiner Großmutter keinen Gefallen damit, dass du hierbleibst, Mann. Du fügst ihr eine Menge Schmerzen zu. Ich würde gerne runter gehen und ihr sagen, dass du weg bist, aber das kann ich nur machen, wenn du mir sagst, wo es ist. Also wo ist es?

Hinter einem Bücherregal poltert etwas. Miles findet Geld und ein Päckchen mit gelbem Pulver. Er steckt das Geld ein, legt das Pulver wieder zurück und zieht den Stecker seines Gerätes heraus.

Miles: Du kannst jetzt gehen.

Er geht wieder hinunter.

Gardner: Hat es funktioniert?

Miles: Ja. Er hat seinen Frieden gefunden. [Er greift in seine Tasche] Hier, sie bekommen die Hälfte zurück. War nicht so schwierig, wie ich dachte.

Ms Gardner umarmt ihn.

Gardner: Ich danke Ihnen. Vielen Dank.

Inselabschnitt

Miles bedroht Jack immer noch mit seiner Waffe.

Dan: Miles, Miles, hey hey hey, was machst du denn? Was soll das? Das sind gute Menschen.

Miles: Und wieso hat Naomi dann den verdammten Code benutzt? Du weißt schon, als sie sagte "Sag meiner Schwester, dass ich sie liebe". Sie hat gar keine Schwester, das sollten wir sagen, wenn wir gefangen genommen werden und uns jemand ne Waffe an den Kopf hält. So wie Jack jetzt sagen würde "Sag meiner Schwester, dass ich sie liebe", kapiert?

Jack: Wir haben eure Freundin nicht getötet.

Miles: Dann führt mich zu ihrer Leiche.

Dan: Miles, was ist mit Charlotte, was ist mit Frank?

Miles: Bringt mich zu Naomi!

Kate: Hören Sie zu, Naomi wurde umgebracht, aber nicht von uns. Ein Mann namens John Locke hat es getan. Er gehört nicht mehr zu uns.

Miles: Kate, ernsthaft, wenn ich noch einziges Mal drum bitten muss...

Kate: Selbst wenn wir Sie zu ihrer Leiche bringen würden, wüssten sie trotzdem nicht, was passiert...

Miles: Doch! Und jetzt bringt mich hin!


Lockes Gruppe macht kurz Rast im Dschungel. Alex und Karl sitzen in der Nähe des gefesselten Ben.

Ben: Alex. Alex, hey.

Alex: Was ist?

Ben: Es gibt etwas, das ich dir sagen muss.

Karl: Halten Sie die Klappe, Mr Linus.

Ben: [sarkastisch] Karl! Also wenn du schon mit meiner Tochter schläfst, dann bestehe ich darauf, dass du Ben zu mir sagst.

Karl will wütend auf ihn losgehen, Sawyer geht jedoch dazwischen.

Sawyer: Mach langsam, Kleiner, der Typ versucht nur, dich zu manipulieren. Geh mal ne Runde spazieren.

Karl geht, Alex folgt ihm.

Ben: Kann ich dir mal eine Frage stellen, James?

Sawyer: Eigenlich nicht.

Ben: Wieso hast du Kate zurückgelassen?

Sawyer: Du verschwendest deine Zeit, Yoda.

Ben: Ich weiß, das ist nicht gerade angenehm, aber mal ehrlich, du hast doch jetzt keine Chance mehr...

Sawyer: Keine Chance worauf?

Ben: James, sieh dich doch mal an. Hier auf der Insel bist du mutig, unerschrocken, gutaussehend. Hier bist du jemand. Aber wenn du mit denen mitgehen würdest.. Da draußen in der wirklichen Welt könnte es ein nichtsnutziger Hochstapler wie du doch nie mit einem erstklassigen Chirurgen aufnehmen. Kate war wirklich mitgenommen, als du dich entschieden hast, mit uns zu kommen. Zum Glück hat sie Jack, der sie tröstet...

Sawyer greift Ben an und prügelt auf ihn ein.

Locke: James! Nicht!

Sawyer: Was nicht! Kann mir irgend jemand sagen, wieso wir den Kerl am Leben lassen?

Locke: Wir lassen ihn am Leben, weil er länger auf dieser Insel gelebt hat als jeder von uns. Weil er Informationen hat, die wir brauchen, und weil er, mal abgesehen von seinem Mundwerk, vollkommen harmlos ist.

Sawyer: Hat er dir das Loch im Bauch etwa mit seinem Mundwerk verpasst.

Locke: Okay, James, exekutieren wir ihn. Gleich hier und jetzt, vor den Augen seiner Tochter.

Sawyer gibt nach.

Sawyer: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er uns austrickst, Johnny, und ich wette, er weiß auch schon, wie er es anstellen wird. Ab jetzt gehst du mit ihm Gassi.

Er reicht das Seil, an dem Ben gefesselt ist, an Locke, schnappt sich ein Gewehr und geht.


Miles kniet flüstern vor Naomis Leiche. Jack, Kate und Dan beobachten ihn.

Kate: Was macht er denn da?

Dan: Das Licht.. ist merkwürdig hier draußen, oder? Irgendwie scheint es.. sich nicht richtig zu verteilen.

Kate: Dan, Ihr Name ist Dan, richtig? Hören Sie, Dan. Ich weiß, dass Sie niemanden verletzen wollen. Warum stecken Sie die nicht einfach weg? [deutet auf die Waffe]

Dan: Ähm, weil äh.. Miles mich dann umbringen würde.

Kate: Wir versuchen doch nur zu helfen.

Jack: Kate, das ist Zeitverschwendung. Lass uns einfach mitspielen und sehen was passiert, okay?

Er zwinkert Kate zu.

Miles: Sie haben sie nicht getötet. Es ist so abgelaufen, wie sie gesagt hat.

Das Telefon piept.

Dan: Das ist Charlotte. Sie ist nur drei Kilometer von hier entfernt.

Miles: Dann auf, lasst uns zu ihr gehen und sie holen.

Jack und Kate machen keine Anstalten zu gehen.

Miles: Ich sagte, lasst uns gehen.

Jack: Ihr müsst erst die Waffen weglegen.

Miles: Was?

Jack: Legt die Waffen weg.

Miles: Und wieso sollte ich das tun?

Jack: Weil unsere Freunde da draußen im Dschungel stehen und in diesem Augenblick ein Gewehr auf Ihren und auf seinen Kopf gerichtet haben. Ich werde dieses Missverständnis hier vergessen, legt einfach die Waffen weg.

Miles: Ach bitte, für wie blöd halten Sie mich...

Miles und Dan zucken zusammen als Schüsse ertönen. Sayid und Juliet kommen aus dem Dschungel. Kate nimmt Dans Waffe.

Jack: Keine Ahnung, Miles, wie blöd sind Sie denn?

Rückblick/Charlotte Lewis

Ein Jeep fährt durch die Wüste in Medenine, Tunesien. Zwei Frauen steigen aus, eine von ihnen ist Charlotte. Sie hebt eine Zeitung auf, die an einer Kiste festhängt. Auf Seite 1 ist auf Französisch zu lesen: “815: Retrouve!”

Dolmetscherin: In wievielen Sprachen musst du das noch lesen, bevor du es endlich glaubst?

Charlotte: Wie viele Sprachen gibt's denn auf der Welt?

Ein Mann spricht sie auf Französisch an.

Dolmetscherin: Er will wissen, ob wir uns verfahren haben?

Charlotte: Erinnere ihn daran, dass in unserem Beruf niemand ein Geheimnis lange für sich behalten kann. Ich weiß über die Ausgrabung Bescheid.

Die Frau wiederholt Charlottes Worte auf Französisch.

Dolmetscherin: Er sagt, die Stätte ist geschlossen.

Charlotte: Dann soll er sie eben wieder aufmachen.

Charlotte gibt dem Mann ein Bündel Geld und geht in Richtung der Ausgrabungsstätte. Ein Skelett liegt halb ausgegraben im Sand.

Dolmetscherin: Ist das ein Dinosaurier?

Charlotte: Du bist ein paar Millionen Jahre zu früh dran. Das ist ein Ursus Maritimus.

Dolmetscherin: Moment mal, Ursus? Ein Bär?

Charlotte: Ein Eisbär.

Dolmetscherin: Charlotte wir stehen mitten in der Wüste, das ist doch ein Scherz, oder?

Charlotte beginnt mit dem Hammer zu graben. Der Mann spricht sie auf Französisch an.

Dolmetscherin: Er will wissen, was du mit dem Hammer vorhast?

Charlotte: Etwas ausgraben.

Sie entdeckt ein Halsband im Wüstensand.

Dolmetscherin: Ist das ein Halsband?

Auf dem Halsband ist das Logo der Hydra zu sehen.

Inselabschnitt

Charlotte hängt kopfüber an ihrem Fallschirm, unter ihr fließt ein Fluss. Sie zieht an einem Seil, befreit sich und fällt in das Wasser unter ihr. Sie taucht lachend wieder auf und sieht dann Locke und seine Gruppe.

Charlotte: Hi.

Locke: Selber hi.


Dan führt die anderen in Richtung Charlottes Position.

Juliet: Wir haben uns Sorgen gemacht, weil ihr noch nicht zurück wart, also sind wir raus zum Cockpit und von dort eurer Spur gefolgt.

Jack: Vielen Dank.

Juliet: Keine Ursache.

Kate: Mir hätte mal jemand sagen können, dass die Kavallerie schon hier ist.

Jack: Ich hab dir doch zugezwinkert.

Juliet lacht.

Sayid: Wie lauten eure Namen?

Dan: Äh, ich bin Daniel Faraday, und das ist Miles...

Miles: Sag ihm bloß meinen Nachnamen nicht.

Dan: Schätze, dass ist einfach nur Miles.

Sayid: Was sind Sie von Beruf, Daniel?

Dan: Ich bin Physiker. Also man könnte mich einen Physiker nennen, ich mag es allerdings nicht eingeordnet zu werden, in ein bestimmtes...

Miles: Dan, ich schwöre bei Gott, wenn du auch nur noch ein Wort sagst, brech ich dir die Finger.

'Sayid: Und was arbeiten Sie, Miles?

Miles: [sarkastisch] Ich sammele Bodenproben.

Sayid: Oh, wie schön, vielleicht können Sie mir ja weiterhelfen. Sie sagen also, dass das hier keine Rettungsmission ist, und dass die Allgemeinheit uns für tot hält. Trotzdem sind wir hier, gesund und munter, und Sie scheinen nicht mal annähernd davon überrascht zu sein.

Miles: [sarkastisch] Oh, mein Gott, ihr wart an Bord von Oceanic Flug 815, wow! Besser so?


Charlotte sitzt bei Locke und seiner Gruppe.

Charlotte: Ich kann es gar nicht glauben, dass ihr alle noch lebt. Wieviele seid ihr denn?

Hurley: Wieso wollen Sie das wissen?

Charlotte: Wieso sollte ich das denn nicht wissen wollen?

Hurley: 48 von uns haben den Absturz überlebt, die aus dem hinteren Teil nicht mitgerechnet. Die sind jetzt aber so ziemlich alle tot...

Locke: Hugo.

Charlotte: Ihr habt also die ganze Zeit hier gelebt. [zu Claire] Ist das Ihr Baby?

Claire: Ja, das ist Aaron.

Charlotte: Haben Sie ihn auf der Insel bekommen.

Claire: [nickt] Hmhm.

Charlotte: Das ist unglaublich.

Ben blickt unbemerkt auf die Waffe, die aus Karls Hose herauslugt.

Charlotte: Ich habe ungefähr ne Million Fragen, die ich loswerden will, aber das kann warten bis ihr alle auf dem Frachtschiff seid. Jeder von uns hat einen von diesen Transpondern, wir brauchen also nur hier zu warten, und jemand kommt und holt uns, okay?

Locke: Ihr Team, aus wievielen Mitgliedern besteht es?

Charlotte: Vier, mich eingeschlossen.

Locke: Und was ist mit Ihrem Hubschrauber passiert?

Charlotte: Keine Ahnung, der Pilot hat versucht ihn zu landen.

Locke: Wo denn?

Charlotte: Ich weiß es nicht. Ich musste springen, es war das reinste Chaos. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich noch lebe.

Locke: Stehen Sie auf, Sie kommen mit uns.

Charlotte: Wa-was? Wir müssen hier bleiben, damit sie uns finden können.

Locke: Wissen Sie, da gibt's ein kleines Problem. Wir wollen nicht gefunden werden.


Sayid und Co suchen weiter nach Charlottes Signal. Sayid bedient das Telefon.

Miles: Ich würde nicht daran rumspielen, wenn ich Sie wäre.

Sayid: Kann doch nicht schaden, jemand anderen anzurufen.

Miles: Oh doch, kann es.

Sie bleiben stehen.

Miles: Was haben Sie gemacht.

Sayid: Ich hab gar nichts gemacht.

Das Telefon zeigt Charlottes Signal. Es kommt direkt auf sie zu.

Sayid: Ihr Freundin Charlotte ist in Bewegung. Und zwar ziemlich schnell.

Jack: Sie läuft vor etwas weg.

Sie laufen alle in ihre Richtung und werden langsamer, als sie sich dem Signal nähern.

Sayid: Laut der Anzeige, müsste sie hier sein.

Dan: Charlotte! Charlotte!

Etwas bewegt sich im Gebüsch.

Kate: Hierher, hier drüben.

Vincent kommt zum Vorschein, den Transponder um den Hals.

Kate: Vincent.

Jack: Locke hat sie.

Rückblick/Frank Lapidus

Ein Flugzeug sinkt in einem Aquarium langsam zu Boden. Wir sehen den Pilot des Helikopters, Frank Lapidus, in einem Geschäft in Eleuthera auf den Bahamas.

Reporter: Wir möchten unsere Zuschauer wegen der gleich folgenden drastischen Bilder vorwarnen, da sie nichts für zartbesaitete Gemüter sind. Die Behörden haben dramatische Bilder der versunkenen Überreste von Oceanic Flug 815 veröffentlicht. Die Nationale Verkehrssicherheitsbehörde hat eine Hotline für die Familienmitglieder der Oceanic-Opfer eingerichtet und mit der Identifizierung der Opfer begonnen.

Das Foto eines Mannes wird neben Bildern vom Wrack und einer Leiche eingeblendet. Auch die Nummer der Hotline ist zu sehen.

Reporter: Uns wurde bestätigt, dass dies Captain Seth Norris, der Pilot, ist. Die Verkehrssicherheitsbehörde sagte in einer Erklärung Zitat...

Der Empfang des Fernsehers wird schlechter. Frank schlägt darauf und er wird wieder besser.

Reporter: ...die Bergung der Toten so gut wie unmöglich. Wir können nur hoffen, dass ihre Identifizierung den Familien der Opfer dabei hilft, mit der Sache abzuschließen. Zitat Ende.

Frank fällt etwas auf und er starrt den Bildschirm an. Er schnappt sich das Telefon und ruft bei der Hotline an.

Weibliche Stimme: Nationale Verkehrssicherheitsbehörde, Oceanic-Hotline.

Frank: Hallo, ich möchte mit Ihrem Vorgesetzten sprechen.

Weibliche Stimme: Ja, Sir. Sind Sie ein Angehöriger eines der Opfer?

Frank: Nein, bin ich nicht, aber ich habe Informationen zu dem Absturz. Kann ich also bitte mit Ihrem Vorgesetzten sprechen?

Weibliche Stimme: Sir, wenn Sie mir einfach sagen könnten...

Frank: Hören Sie, ich sehe mir gerade in diesem Moment die Bilder des Wracks im Fernsehen an, wo es heißt, dass das dort der Pilot Seth Norris ist.

Weibliche Stimme: Ja, Sir?

Frank: Das ist er aber nicht.

Weibliche Stimme: [pause] Bleiben Sie bitte am Apparat.

Männliche Stimme: Mit wem spreche ich?

Frank: Es tut nichts zur Sache, wer ich bin. Sie zeigen Bilder von Seth Norris, aber das ist er nicht. Hören Sie, Seth hat mit 19 seine große Liebe von der High School geheiratet und seitdem immer seinen Ehering getragen. Diese Leiche da hat keinen Ring am Finger.

Männliche Stimme: Sir, sehr wahrscheinlich hat sich der Ring vom Finger gelöst...

Frank: Hören Sie, das ist er nicht.

Männliche Stimme: Woher genau wissen Sie soviel über Captain Norris?

Frank: Ich sollte Oceanic 815 an dem Tag eigentlich fliegen.

Inselabschnitt

Frank schleppt sich verletzt über die Insel. Er klettert einen Hügel hinauf und trifft oben auf eine Kuh, die ihn anstarrt und schließlich weggeht. Frank lässt sich auf dem Hügel fallen, holt sein Telefon hervor und muss feststellen, dass es kaputt ist. Er holt seine Signalpistole hervor und feuert sie ab. Lockes Gruppe sieht es.

Charlotte: Das sind sie. Das ist jemand aus meinem Team.

Der Rest der Gruppe ist unbeeindruckt.

Charlotte: Was ist los mit euch Leuten? Wir sind wegen euch hier. Ich bin bei meinem Sprung aus dem Hubschrauber fast gestorben, weil ihr uns um Hilfe gebeten habt.

Hurley: Vielleicht sollten wir nachsehen, wer das Signal abgefeuert hat.

Claire: Ja, vielleicht ist jemand verletzt, John.

Locke: Sie lügt. Was auch immer sie hier suchen, wir sind es nicht. Wir fahren wie geplant fort.

Sawyer: Klar, wieso sollten wir dem großen Waltgeist auch widersprechen.

Charlotte: Wisst ihr was? Macht doch was ihr wollt?

Sie versucht wegzugehen.

Locke: Ich will, dass Sie mit uns kommen.

Charlotte: Ich brauche keine Erlaubnis, und wenn ihr glaubt, ihr könnt mich davon abhalten, zu meinem..

Zwei Schüsse ertönen und treffen Charlotte in die Brust. Ben ist der Schütze. Karl merkt erst jetzt, dass seine Waffe weg ist. Sawyer reißt Ben zu Boden und prügelt auf ihn ein. Locke sieht nach Charlotte.

Sawyer: Was hast du getan, du verdammtes Schwein?

Charlotte ist am Leben.

Charlotte: [murmelt] Weste.

Locke: Wie bitte?

Charlotte: Weste. Weste.

Locke öffnet Charlottes Jacke. Sie trägt Miles kugelsichere Weste, die die Kugel abgefangen hat.


Jack und die anderen haben den bewusstlosen Frank gefunden.

Dan: Lebt er noch?

Jack: Ich hab einen Puls.

Dan: Frank? Frank? Hey, hey. Frank?

Frank kommt zu sich.

Dan: Bist du in Ordnung?

Miles: Was ist passiert?

Frank: Wir wurden vom Blitz getroffen.

Dan: Frank, wo ist Charlotte?

Frank: Sie ist gesprungen, bevor wir runter sind. Ich weiß nicht, wo sie ist.

Miles: Wo ist der Hubschrauber?

Frank: Ich hab ne Kuh gesehen.

Miles: Hey, hey, Lapidus, wo ist der Hubschrauber? Wo ist er abgestürzt?

Frank: Abgestürzt? Für was für nen Piloten hältst du mich eigentlich? Ich hab ihn da drüben sicher gelandet.

Die Überlebenden laufen in die Richtung und sehen den Helikopter unversehrt hinter einer Hügelkuppe stehen. Jack, Sayid und Kate blicken ihn ehrfürchtig an.

Rückblick/Naomi Dorrit

Ein Mann legt vier großformatige Bilder auf einen Tisch. Sie zeigen Daniel, Miles, Charlotte und Frank.

Naomi: Das ist also das Team.

Matthew: Haben Sie sich mit ihren Profilen vertraut gemacht?

Naomi: Unglücklicherweise, ja. Bei allem Respekt, aber für eine Mission wie diese, sind sie denkbar ungeeignet. Keiner von Ihnen hat Felderfahrung oder eine militärische Ausbildung.

Naomi Dorrit und Matthew Abaddon stehen in einem leeren Bürokomplex.

Naomi: Sie können sie nicht einfach ungeschützt dort absetzen. Das gibt ne Katastrophe.

Matthew: Für den Schutz werden Sie zuständig sein.

Naomi: Ich weiß nicht, ob ich ausreichen werde.

Matthew: Ihre Bescheidenheit ist entzückend.

Naomi: Das ist ein hochriskanter Undercover-Einsatz in instabilem Territorium. Es ist auch so schon schwer genug, ohne dass ich der Babysitter von nem Durchgeknallten, einem Geisterjäger, einer Anthropologin und einem Säufer bin.

Matthew: Er ist aber auch ein ziemlich guter Pilot, das muss man ihm zugestehen.

Naomi: Das ist verrückt. Was ist wenn wir auf Überlebende von 815 treffen?

Matthew: Es gab keine Überlebenden.

Naomi: Ich weiß, aber was wenn es doch welche gibt...

Matthew: Es gab keine Überlebenden von Oceanic 815. Tun Sie einfach, wofür sie bezahlt werden und stellen Sie keine Fragen. Jedes Mitglied dieses Teams wurde aus einem bestimmten Grund ausgesucht. Die Verantwortung sie rein und wieder rauszubringen, ohne dass dabei jemand stirbt, liegt ganz bei Ihnen. Glauben Sie, Sie kriegen das hin?

Naomi: Klar. Wieso nicht?

Inselabschnitt

Kate und Dan bringen Naomis Leiche auf einer Trage herbei. Sayid untersucht den Hubschrauber.

Jack: Und?

Sayid: Es gibt ein paar kleinere Schäden, aber die mechanischen Systeme sind intakt.

Jack: Man kann also damit fliegen?

Sayid: Mit Sicherheit.

Miles: Kann ich jetzt das Telefon haben?

Jack: Wie wär's damit, ich geb Ihnen das Telefon, und Sie sagen mir, was Ihre Leute hier vorhaben.

Miles: Ich sag Ihnen, was wir hier vorhaben, wenn Sie mir das Telefon geben.

Jack tut es. Miles ruft jemanden an.

Jack: Sagen Sie nichts über Ihre Schwester.

Regina: Hallo?

Miles: Regina, hier ist Miles. Ich muss mit Minkowski sprechen.

Regina: Minkowski kann grad nicht ans Telefon kommen.

Miles: Es ist wichtig. Hol ihn.

Regina: Miles, er kann grad nicht ans Telefon kommen.

Miles: : Na gut, er soll mich anrufen, sobald er kann.

Regina: Ich muss auflegen.

Miles legt auf, sieht dann Dan und Kate.

Miles: Hey, hey, whoa, was macht ihr mit ihr?

Dan: Wir nehmen sie mit.

Miles: Was soll das bringen, das ist nicht Naomi, das ist bloß Fleisch.

Dan: Miles, wir können Sie nicht einfach hierlassen.

Frank: [ruft aus einiger Entfernung] Miles hat Recht. Wir haben in dem Sturm fast unseren gesammten Sprit verbraucht. Wir haben kaum noch genug, um zurück zum Frachter zu gelangen, jedes überflüssige Gewicht ist zuviel. Ich nehm sie beim nächsten Flug mit, versprochen, Dan.

Jack: Drüben bei meinem Rucksack ist ne Decke. Holst du die eben?

Kate: Ja.

Juliet behandelt Franks Wunden.

Frank: Sieht es so übel aus, wie es sich anfühlt?

Juliet: Wie übel fühlt es sich denn an?

Frank: [lacht] Wie war Ihr Name nochmal?

Juliet: Juliet.

Frank: Juliet. Und weiter?

Juliet: Juliet Burke.

Frank: Juliet Burke. Sie waren nicht im Flugzeug, oder?

Juliet hält inne.

Frank: Miles!

Miles: Ja?

Frank: Das hier ist Juliet, und sie war nicht im Flugzeug.

Miles: Was? Bist du dir sicher?

Frank: Weißt du, wie oft ich die verdammte Passagierliste durchgegangen bin? Glaub mir, es gab keine Juliet Burke in dem Flugzeug. Sie ist ne Inselbewohnerin.

Miles: [geht auf sie zu] Wirklich... wo ist er!!

Jack: [geht dazwischen] Lassen Sie sie in Ruhe!

Juliet: Wo ist wer?

Miles: Ihr wollt wissen, wieso wir hier sind? Ich sag euch, wieso wir hier sind!

Miles zeigt ihnen ein Foto.

Miles: Wir sind wegen Benjamin Linus hier.

Auf dem Foto ist Ben zu sehen.

Miles: Also, wo ist er?


Sawyer drückt Ben gegen einen Baum und hält ihm eine Pistole an den Kopf.

Ben: James, hör mir zu! Bitte!

Sawyer: Halt dein Maul!

Locke: [zu Charlotte] Alles in Ordnung?

Charlotte: Ich fühl mich, als hätte ich einen Betonklotz auf der Brust, aber ich werd's überleben.

Locke: Tut mir Leid, dass auf Sie geschossen wurde. Das hab ich nicht gewollt.

Charlotte: Ach wirklich? Es sah nämlich fast so aus, als ob sie mich persönlich erschießen wollten.

Locke: Tot würden Sie mir nichts nützen.

Charlotte: [sarkastisch] Danke, ich fühl mich jetzt schon viel besser.

Locke geht zu Sawyer.

Sawyer: Ich sollte jetzt wohl "Siehst du, hab's doch gleich gesagt" sagen.

Locke: James, ich habe mich getäuscht.

Sawyer: Soll ich es tun.

Locke: Nein. Das ist mein Chaos, ich werde es aufräumen.

Sawyer gibt Locke die Waffe.

Alex: Nein, warte!

Locke: Danielle, du solltest Alex von hier wegbringen.

Alex: Nein, nein!

Danielle: Gehen wir, komm, Alex.

Karl: Sie hat Recht, gehen wir.

Locke: Jeder, der das nicht mitansehen möchte sollte jetzt gehen.

Claire: John, wir sollten das ausdiskutieren.

Locke: Claire, was wenn eine der Kugeln dich getroffen hätte, oder das Baby?

Ben: John, hör mir zu. Ich habe Informationen, die ihr braucht. Ich habe Antworten.

Locke: [hält kurz inne] Was ist das Monster?

Ben: Was?

Locke: Der schwarze Rauch, das Monster, was ist es?

Ben: Ich weiß es nicht.

Locke: Dann leb wohl, Benjamin.

Ben: Ihr Name ist Charlotte Lewis! Charlotte Staples Lewis. Geboren am 2. Juli 1979 in Essex, England. Eltern David und Jeanette. Ältetestes von drei Mädchen. Sie ist in Bromsgrove aufgewachsen. Hat ihr Vordiplom in Kent gemacht und ihren Doktor in Kulturanthropologie in Oxford. Sie ist zusammen mit zweiteren Teammitgliedern und einem Piloten hier. Ihre Namen lauten Daniel Faraday, Miles Straume, Frank Lapidus.

Charlotte sagt nichts.

Ben: Dein Instinkt hat dich nicht getäuscht, John, diese Menschen sind eine Bedrohung, und wenn du mich jetzt erschießt, werdet ihr nie herausfinden, wie groß diese Bedrohung gewesen ist, denn ich weiß, wieso sie hier sind. Ich weiß, was sie wollen.

Sawyer: Was wollen sie?

Ben: Mich, James, sie wollen mich.

Locke: [immer noch mit vorgehaltener Waffe] Woher weißt du das alles?

Ben: Ich habe einen Mann auf ihrem Schiff.


Übersetzt von Nordlys.

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